Datum: 07.01.2010
Author: Anne Pfeiffer

Folgeerscheinungen von Stress

Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens mit den Erscheinungen von Stress zu kämpfen. Die Auswirkungen sind bei jedem Menschen verschieden. Einige leider mehr als andere unter Stress. Stress ist der Begriff für die Reaktion auf bestimmte äußere Einflüsse (auch Stressoren genannt) und die dadurch ausgelöste Belastung von Körper und Geist ist.

Doch Stress ist nicht gleich Stress. Es gibt verschiedenen Formen von Stress: Der positive oder negative Stress, auch Eustress und Distress genannt. Eustress ist gegeben, wenn es sich um positive Stressoren handelt, die eine vorteilhafte Beeinflussung des Körpers mit sich bringen und auch auf lange Sicht gesehen keine nachteiligen Folgen für die Gesundheit und Körper hat. Leistungsfähigkeit und Konzentration werden durch Eustress erhöht, welche beide durchaus positiv für den Menschen ist.

Gravierender ist es allerdings, wenn man von Distress betroffen ist. Dieser Stress wird ausgelöst, wenn man sich überfordert oder auch bedroht fühlt. Diese Stressart wird als negativ empfunden. Der Körper wird hierdurch angespannt und steht so ständig unter Anstrengung.

Leidet man häufig und über längerem Zeitraum an Distress und schafft man es nicht, dem Stress entgegenzuwirken oder durch andere Dinge auszugleichen, wirkt sich das auf die Gesundheit von Körper und Geist negativ aus. Folgen können sein, dass eine Erhöhung des Blutdrucks auftritt, was dann die verschiedensten Auswirkungen haben kann. Die Konzentration sinkt und die Leistungsfähigkeit nimmt nach und nach ab. Häufig kommt es zu Kopfschmerzen oder Schlafstörungen, und auch Herzbeschwerden oder Verdauungsprobleme in Form von Durchfall oder Magenschmerzen. Diese Erkrankungen des Körpers sind die sogenannten psychosomatischen Beschwerden.

Weitere Auswirkungen können sein: Verspannungen, Verkrampfungen, Allergien und gereiztes Hautbild.

Der Grund dafür ist, dass sich durch den Stress die Hautoberfläche verändert: Die antimikrobiellen Substanzen, die sich auf der Hautoberfläche befinden, werden weniger. Dadurch wird die Haut anfälliger für Schmutz und Bakterien. Rötungen können auftreten, Entzündungen und Pickel entstehen und bereits bestehende Erkrankungen der Haut, wie beispielsweise Schuppenflechte oder Neurodermitis, verschlimmern sich. Das Sprichwort "Die Haut ist der Spiegel der Seele" ist also auch hier zutreffend.