Datum: 06.01.2010
Author: Anne Pfeiffer

Wein - Die Wirksamkeit von Wein

Im Wein liegt nicht nur die Wahrheit, sondern auch die Schönheit.

Wein ist wohl das älteste alkoholische Getränk, welches aus dem vergorenen Saft von Weintrauben gewonnen wird. Wein wurde bereits im alten Ägypten durch Osiris, Dionysos oder Bacchus als Genussmittel repräsentiert.

Hippokrates erkannte früh die heilende Wirkung des Weins und verordnete diesen bei Völlegefühl, Darmerkrankungen und zur Wundbehandlung. Was Hippokrates bereits praktizierte, ist heute durch Studien wissenschaftlich erwiesen. In den Rebenfrüchten des Weins stecken viele "Heiler" und "Schönmacher". Besonders Rotwein enthält eine Fülle von Inhaltsstoffe, welche sich förderlich auf die Gesundheit und das Wohlergehen des Körpers auswirken. Bei der Rotweinherstellung werden die Trauben vollständig gepresst im Gegensatz zur Weißweinproduktion. Auf diese Art lösen sich Phenole und Tannine aus der Haut und den Traubenkernen. Phenole, respektive Polyphenole sind aromatische Verbindungen denen eine heilende Wirkung nachgesagt werden. Polyphenole wirken entzündungshemmend und antibakteriell. Neuste Studien zeigen, dass diese natürlichen Bestandteile von Aromen durch die Bekämpfung freier Radikale Krebszellen in ihrem Wachstum hemmen können. Die Neutralisation freier Radikale schützt außerdem vor Gefäßveränderungen. Dies sind aber nicht die einzigen Auswirkungen. Forschungen haben ergeben, dass Polyphenole die Fettablagerung in den Blutgefäßen deutlich verringert und das Herzinfarktrisiko sich dem entsprechend reduziert. Bei moderatem Weingenuss kann das Risiko an Alzheimer zu erkranken um bis zu 75 Prozent gesenkt werden. Resveratrol, was ebenfalls ein Polyphenol ist, ist bei Hautschädigungen, die durch UV-Licht, Umwelteinflüsse und Nikotin entstanden sind, um ein Vielfaches effektiver als das bekannte Vitamin E. Polyphenole bewirken also auch in der Hautpflege wahre Wunder.

Ein Glas Wein pro Tag wirkt sich also positiv auf das Herz-Kreislauf-System, die Gefäße, die Haut und das Wohlbefinden aus. Der Magen schüttet mehr Säure aus wordurch die Darmbewegung verstärkt wird und somit der Verdauungstrakt angeregt wird.

Tausende Franzosen können sich nicht irren. Unsere Nachbarn sind wahre Genussmenschen und leiden zwar überdurchschnittlich oft an erhöhtem Cholesterin und Bluthochdruck. Dennoch belegen Studien, dass im Durchschnitt zu anderen Ländern bedeutend weniger Menschen einen Herzinfarkt bekommen. Aber wie es bei vielen Genußmitteln ist: „ allein die Dosis macht, dass ein Lebensmittel zum Gift wird“. Nur der eingeschränkte und maßvolle Genuss des heilenden Traubensaftes zeigt die positiven Wirkungen der mehr als 500 Bestandteile im Rotwein. Selbst in der Bibel steht geschrieben: Wie Lebenswasser ist der Wein dem Menschen/ wenn er ihn trinkt mit Maß!